Adventskalender 2024
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Vierzehntes Adventstürchen
Noch auf dem Weg zur Schule erzählten sich Aron und Ravi von den Wichtelstreich den sie heut morgen im Bad vorfanden. Endlich haben wir sie wieder bei uns und unseren Spaß mit ihnen freute sich Ravi ganz besonders.
So wie es ihnen heut morgen beim Zähneputzen ergangen ist. Sie nahmen sich die Zahncreme wie jeden morgen und dreht diese auf. Doch was sie dort erblickten ließ ihnen die Tube noch einmal genauer betrachten. Da ihre Crem nicht weiß wie gewöhnlich sondern rot heraus kam. Es war keine Zahncreme die im Zahnputzbecher gesteckt hatte. Denn statt der Zahncreme hielt Ravi eine Tube Tomatenmarkt in seiner Hand. Schnell drehte er die Tube wieder zu und ging in die Küche um sie Mama Bella zu überbringen.
In der Zwischenzeit suchte Aron im Bad nach der Zahncreme. Sie befand sich nicht im Spiegelschrank. Auch nicht auf der Ablage an der Badewanne. Weder in der Badewanne noch im Waschbecken wurde Aron fündig, die Zahncreme blieb verschwunden. Wo mag sie wohl sein? Ravi stand noch neben Mama Bella, als diese gerade den Kühlschrank auf machte um die Tube Tomatenmarkt dort zu platzieren. Dabei entdeckte er die Zahnputzcreme und hielt sich den Bauch vor Lachen. Er konnte kein Wort vor lauter Lachen sagen, zeigte nur in den Kühlschrank und lachte erneut los. Nach einen kurzen Augenblick entdeckte auch Mama Belle die Tube und reichte sie Ravi entgegen, nun aber ab ins Bad sonst kommt ihr mir noch zu spät zur Schule mahnte sie ihre Jungs.
Sie saßen schon auf ihren Plätzen im Klassenzimmer als die Schulglocke zur ersten Unterrichtsstunde läutete. Ravi saß gespannt auf seinen Platz und wartete darauf das er endlich auch mit dem lesen aufgerufen wird. Lesen ist neben Mathematik eines seiner Lieblingsfächer. Jeden Abend ließt er mal mit Mama Bella dann wieder mit Papa Silas die aktuelle Seite der Fibel vor. Auch mal quer Beet, so wie der Finger der Eltern die nächste Zeile oder Wort vorgeben. Er könnte stundenlang lesen so froh ist er es selbst lesen zu können. Manchmal bleibt er auch stehen wenn er in einem Wort Buchstaben entdeckt die er schon gelernt hat und versucht es zu entziffern. Doch ganz so leicht ist es nun nicht da noch einige Buchstaben darauf warten erlernt zu werden. Bei leichten Wörtern hilft ihm sein Bruder Aron. Bei schwereren trösten sie ihm und sagen das er sich bitte noch etwas gedulden möge. Damit gibt sich Ravi auch zufrieden. Da hörte er nach dem Max vorgelesen hatte seinen eigenen Namen. Es gelang ihn fehlerfrei zu lesen und er wurde von der Lehrerin gelobt. Ravi du hast sicher fleißig geübt, weiter so. Schule macht Ravi einfach Spaß und Erfolge spürt er fast täglich.
Aron bekam seinen französisch Test zurück und beantwortete dort alle Aufgaben mit der vollen Punktzahl. Sogar die Zusatzaufgabe und bekam eine eins Plus. Er ging schon immer gern zur Schule, doch hier in Winterwalde kam Aron noch mehr aus sich heraus und das sah man auch an seinen Leistungen.
Daheim bedienten sich die Wichtel noch einmal am Papier um sich einen kleinen Vorrat zu schaffen. Als es an der Tür klingelte erschraken sie und verkrümelten sich unter den Tisch und huschten unter die Couch. Da jedoch keiner Daheim war blieb die Tür zu und so auch das Gepäck der Wichtel vor der Tür. Zum Glück stellte der Postbote es einfach vor der Tür ab, da er selbst daheim jüngere Kinder hatte wusste er sofort das es eine Wichtelpost ist und diese nur durch Magie an ihrem Bestimmungsort gelangen kann. Nach dem im Hausflur Stille einkehrte und nichts mehr zu hören war, zauberten sich Kalle und Niko ihr Gepäck vor die Wichteltür, um alles in Ruhe aus zu packen.
Doch dazu kamen sie nicht mehr, da die Familie nach und nach heim kehrte. Ob auch wirklich alles im Gepäck angekommen ist, erfährt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
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Dreizehntes Adventstürchen
Nachdem es mucksmäuschen still in der Wohnung wurde und sich alle gebettet hatten. Kamen die Wichtel aus ihrem Domizil und ließen es sich gut gehen. Tranken die Milch, welche Aron ihnen bereitgestellt hatte und ließen sich das Ofengemüse, welches Ravi ihnen auf die Teller platzierte munden. Das schmeckte so köstlich, dass sie am liebsten noch etwas davon hätten. Doch in der Küche fanden sie nur leere Töpfe. Selbst im Kühlschrank war nichts mehr von dieser Köstlichkeit zu finden. Dafür fanden sie etwas anderes, das ihnen auf die Idee brachte für einen herrlichen Streich für die Kids.
Sie machten sich sofort an die Arbeit und setzten ihre ausgeheckte Idee in die Tat um. Dazu mussten sie von der Küche ins Bad gehen. Dann von dem Bad wiederum in die Küche. Es verlief Reibungslos und ihre Vorfreude machte sie glücklich. Schließlich haben sie ja noch einiges Aufzuholen, durch ihr verspätetes eintreffen bei Aron und Ravi.
Sie nahmen das Feuerholz und verschwanden hinter die Wichteltür als es schon langsam hell wurde. Ein lauter Aufschrei war hinter der Wichteltür zu vernehmen. Danach eilte der Wichtel Kalle in die Küche und schnappte sich die Schere um sich von den Papiertaschentücher aus der dort stehenden Box etwas für sein Wichtelfreund Niko zu stibitzen. Hinterließ ein Chaos in der Küche, da er schon die ersten Schritte einer Menschlichen Gestalt vernahm. Er plauzte die Wichteltür mehr zu als das er diese schloss. Es ist zum Glück noch einmal gut gegangen. Er wurde nicht gesichtet. Doch sein Herz rutschte fast in die Hose und er gleitet von Innen an die Wichteltür auf den Boden. Dort beruhigte er sich erst einmal vom Schreck fast entdeckt worden zu sein. Er war noch ein klein wenig benommen da rief Niko schon nach ihm wo er den nur bliebt. Er atmete noch ein paar mal durch und brachte Niko zur Erlösung das Papier, welches er dringend benötigte um sich nach dem Geschäft zu befreien. Wenn heute unser Gepäck nicht an kommt sehe ich einer schwierigen Zeit entgegen. Stellte Niko der sichtlich erlöst war fest. Wir haben doch immer eine Lösung gefunden, tröstete Kalle seinen Freund. Wir schreiben einen Brief. Haben doch noch etwas vom Papier und den Stift dort auf den Boden zu liegen, gesagt getan. So schrieben sie einen weiteren Brief an die Kids.
Lieber Aron, lieber Ravi,
Da unser Gepäck immer noch nicht angekommen ist benötigen wir dringend Toilettenpapier. Könnt ihr uns bitte etwas besorgen? Es tut uns Leid für das Papierchaos in der Küche. Doch unser einer muss ja schließlich auch mal sein großes Geschäft machen. Danke für euer Feuerholz so können wir es uns schön muckelig warm machen.
Eure Wichtel Kalle und Niko
An manchen Tagen huschen beide Kids fast gleichzeitig ins Bad, so geschah es auch heute. Sie rauften sich liebevoll und waren dabei ihr Zahnputzzeug vor zu bereiten um sich ihre Zähne zu putzen. Doch was sie hier entdeckten verschlug ihnen doch glatt die Sprachen.
Just in diesem Moment rief Mama Bella schon aus der Küche „Wie schaut das hier den aus um Himmels Willen wer war den hier am Werk.“ Aron und Ravi eilten in die Küche um nach zu schauen was dort weiteres passiert ist. „Das können nur die Wichtel gewesen sein“ stellte Ravi stolz fest und lief weiter spontan zur Wichteltür. Schaut hier ist ein Brief für uns. Aron lies seinen Bruder die Überschrift vorlesen und las ihm den Rest vor.
Jedoch was die Wichtel im Bad angestellt haben, erfährt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
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Zwölftes Adventstürchen
Endlich ist das wahre Weihnachtsgefühl in der Seegasse 62 in Winterwalde gegenwärtig. Der Tag lief von jenem Moment an für die Kids wie frisch geölt. Zu wissen das die Wichtel wieder da sind ist wie ein Winter mit Schnee. Oder ein Sommer mit wärmender Sonne mit einem erfrischendem See. Ein Frühling mit dem frischen Grün und den vielen leuchtenden Blüten. Einfach rund, verbunden mit einem wohlvertrautem Wohlgefühl. Was wäre auch der Herbst ohne die segelnden tanzenden bunten Blätter im Wind.
Der Wecker im Wohnzimmer klingelte, das war ein Aufruf für die Kinder sich langsam anzuziehen um in die Schule zu gehen. Nur Aron musste noch mal zurück, nachdem er vor der Haustür auf dem Gehweg stand und bemerkte das ihm heute etwas wichtiges fehlte. Es war sein Sportbeutel der einfach stehen geblieben ist.
In jenem Moment wo die Wohnungstür geöffnet wurde, eilte Kalle suchend nach ein Versteck. Aron schnappte sich fix sein Sportbeutel und verließ daraufhin wieder die Wohnung.
Der Vormittag verlief wie im Fluge. Ravi lernte einen weiteren Buchstaben und Aron brachte in Französisch eine gute Note zu seiner Freude mit nach hause. Nach einer kleinen Auszeit widmeten sie sich ihren Hausaufgaben. Ravi füllte drei Zeilen seinen neu erlernten Buchstaben. Es war gar nicht so leicht ihn gleichmäßig zu wiederholen. Durch Mama Bellas Zuspruch und Ermutigung gelang ihn die letzte Zeile sehr gut. Aron erledigter derweil seine Mathematik Hausaufgaben in seinem Zimmer. Danach lernte er die erste Strophe von einem neuen Lied. Weiter kam er nicht, den Ravi drängelte schon das Feuerholz für die Wichtel zu besorgen.
Gemeinsam gingen sie in den angrenzenden Wald und sammelten ein paar trockene Äste welche auf den Boden lagen. Ein paar trockne Zapfen wanderten mit in den kleinen Stoffbeutel den sie sich mit genommen hatten. Die Luft wurde zwar langsam kühler doch Ravi fand kein Ende. Die Wichtel sollen nie frieren, verteidigte er sich.
Daheim angekommen öffneten sie die Eingangstür. Ein einladender Duft empfing sie aus der Küche. Mama Bella bereitete das Lieblingsessen ihrer Rasselbande. Es roch nach duftendem Ofengemüse.
Nach dem sie ihre Schuhe ausgezogen und ihre Jacken aufgehangen haben. Legten sie gemeinsam als erstes die Zweige vor die Wichteltür.
„Kommt einer von euch den Tisch decken?“ rief es aus der Küche. Da standen Beide zur Stelle und trugen das Geschirr, Besteck und die Gläser zum Esstisch. „Hier fehlt aber noch was“ rief Ravi aus dem Wohnzimmer in die Küche. Mama Bella war sich sicher alles vorbereitet zu haben. „Was fehlt den noch?“ Doch da stand Ravi schon in der Küche und nahm sich zwei weitere Teller und Besteck. Mit einem lächeln sagte er: „sollen die Wichtel etwa verhungern? Die müssen doch noch auf ihr Gepäck warten. Oder habt ihr das heute schon gesehen. Sie haben doch noch nichts in ihrer Wohnung.“ Daraufhin folgte ein Moment der Stille bis man hin und wieder eine Gabel über den Teller reiben hörte. Nur die zwei Teller blieben unberührt, obwohl Ravi auf diesen etwas Gemüse gelegt hatte. Mama Bella sah die besorgten Blicke von Ravi und erklärte ihm liebevoll. „Das wird sicher zu warm für die Wichtel sein. Weist du was wir lassen es ihnen einfach stehen. Du weist doch, das sie sich nie zeigen dürfen“ Natürlich wusste das Ravi noch sehr genau. Doch man kann ja hoffen und es sich wünschen sie ein mal, wenigstens ein einziges mal zu sehen.
Wann das Gepäck ankommt und ob es überhaupt noch rechtzeitig ankommt erfährt ihr vielleicht morgen.
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Elftes Adventstürchen
Nachdem Ravi sich fürs Schlafen gehen fertig gemacht hatte und nun allein in seinem Zimmer lag überkam ihn ein wenig die Traurigkeit. Wie schön wäre es doch die Wichtel zur Weihnachtszeit in der Nähe zu wessen. Allein das Heft auf den Boden, das klirrende Geräusch im Wohnzimmer waren so typisch für die Anwesenheit von einem Wichtel. Leider war es ja nur Aron sein Hamster der sich allein auf den Weg durch die Wohnung gemacht hatte.
Ravi sinniert noch ein wenig über die gemeinsame Zeit mit den Wichteln der letzten Jahre. Kuschelte sich in seine Bettdecke und drehte sich um.
Da fiel ihm ein, das es heute im Bad seltsam war. Die Zahncreme war schon auf seine Zahnbürste und außerdem war das Waschbecken mit Zahncreme beschmiert. Soll vielleicht doch ein Wichtel angekommen sein? Ein angenehmes warmes Gefühl ließ Ravi ins Land der Träume reisen.
Mitten in der Nacht raschelte es auf Ravis Schreibtisch, zum Glück schlief er tief und fest, das er davon nicht erwachte, oder doch? Denn plötzlich wie von Geisterhand kippte ein Stiftbecher um. Das war so laut, das die Stille der Nacht sogar zusammen zuckte. Ravi sich kurz in seinem Bett aufsetzte und sich dann wieder ins Bett legte und weiter schlief. Danach wanderte ein Blatt und ein Stift einfach so aus seinem Zimmer. Was das wohl zu bedeuten hat?
In Aarons Zimmer raschelte es ebenfalls besonders Laut in dieser Nacht. Das Geräusch kam aus den Hamsterkäfig. Der Hamster lief voller Freude emsig in seinem Laufrad. Wichtel Kalle schaute ihn eine ganze Weile zu, dann wurde ihm bei der Geschwindigkeit mulmig in der Bauchgegend. Zum Glück rief ihn gerade in diesem Augenblick Niko ins Wohnzimmer. Denn er hatte alles besorgt, was sie für ihre erste Botschaft für Aron und Ravi benötigten.
Am nächsten Tag lag ein Brief für die Kids auf den Esstisch.
Lieber Aron,lieber Ravi
Das war gar nicht so leicht euch ausfindig zu machen wohin ihr nun gezogen seit. Wir hoffen das unser Gepäck noch rechtzeitig ankommt. Noch haben wir reichlich zu erledigen. Könnt ihr uns bitte etwas Feuerholz besorgen? Danke für die Milch und die Plätzchen die waren echt lecker.
Bis bald Eure Wichtel Kalle und Niko
Aron war gerade auf den Weg zu seinem Bruder und entdeckte dabei den Brief auf den Tisch. Sofort blieb er stehen und rief: „Ravi, Ravi komm mal schnell, das musst du unbedingt sehen“. Ravi erschien halb angezogen im Wohnzimmer. Aron zeigte auf den Tisch wo der Brief lag. Seine Augen leuchteten wie zwei Sterne als auch er den Brief ebenfalls erblickte. Zwar hat Ravi in der Schule schon die ersten Buchstaben gelernt. Kann seinen Namen und auch den Namen von seinen Bruder lesen. Auch die Namen der Wichtel kann er allein erkennen. Doch den Brief schafft er noch nicht allein zu lesen. Aron nahm ihm vom Tisch und las diesen seinen Bruder vor. „Das machen wir versprochen“ rief er laut ins Wohnzimmer hinein „Was macht Ihr“ forschte Mama Belle nach. Ravi reichte Mama Bella den Brief. Sie nahm ihn zur Hand und ihre Augen tanzten über die Zeilen. „Aber erst nach der Schule“ ermahnte sie ihre Jungs.
Ob Sie das Feuerholz besorgen oder nach der Schule vergessen haben, das erfährt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
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Zehntes Adventstürchen
Nachdem Ravi erwachte, sich für die Schule vorbereitete und seine Schulmappe ins Wohnzimmer stellen wollte. Hatte er für einen kurzen Moment das Gefühl nicht allein im Zimmer zu sein. Obwohl Mama Bella in der Küche werkelte und sein Bruder in seinem Kinderzimmer war. Die Beiden waren es auf keinen Fall auch Papa Silas war schon längst zur Arbeit gegangen. Für einen kleinen Moment blieb Ravi vor seinem Schreibtisch stehen, doch es blieb still und ruhig. "Ravi wo bleibt du?" Rief es aus der Küche, "vergiss deine Brote und dein Trinken nicht einzupacken."
"Bin schon auf dem Weg" gab er zur Antwort und räumte seine Brotdose und seine Trinkflasche in den Schulranzen.
Auf dem Schulweg erzählte er seinem Bruder von dem merkwürdigen Moment, den er heute Morgen in seinem Zimmer wahr genommen hatte. Aron hörte aufmerksam zu. Wer weiß was das war, vielleicht ist ja nur ein Heft oder ein Buch von allein gerutscht. Obwohl Aron wusste dass das gar nicht gehen kann, versuchte er seinen kleineren Bruder nur zu beruhigen.
Am Vormittag war es menschenleer in der Wohnung und die Wichtel konnten sich frei bewegen. Niko begutachtete das neue Zimmer von Ravi und schaute sich alles genau an. Blätterte auch in die Hefte die auf dem Schreibtisch lagen. Dabei passierte ihn ein Missgeschick. Niko erschrak und verkrümelte sich hinter die Wichteltür.
Der Wichtel Kalle war in anderen Räumen unterwegs.
Am Nachmittag lag ein Heft aufgeklappt auf dem Boden im Zimmer von Ravi. Das war ich nicht, mein Zimmer war aufgeräumt als ich es heute morgen verlassen habe. Stellte er selbstsicher fest.
"Mama warst du in meinem Zimmer?"
"Nein, warum fragst du Schatz"
"Na weil ein Heft aufgeklappt auf den Fußboden liegt?"
Da stand Mama Bella schon in der Tür
"seltsam, wenn du es nicht warst, wer soll es denn gewesen sein." Da klirrte etwas hinter ihr im Wohnzimmer, als stießen zwei Gläser zusammen.
Ravi vernahm es ebenfalls im gleichen Moment und hüpfte vor Freude von einem auf den anderen Bein.
"Das muss ich gleich Aron sagen, wenn er von der Schule heim kommt"
'Ravi was musst du dein Bruder sagen " fragte Mama Bella besorgt.
"Na das die Wichtel da sind Mama, du hast die doch auch gerade gehört oder nicht?" Ravi schaute sie fragend an.
"Doch doch Ravi, ich habe es auch deutlich gehört."‘
Aron blieb schon in der Tür von seinem Zimmer stehen und rief laut, "wer war in meinem Zimmer?"
"Warum, was ist passiert Aron"
"Mama schau doch, der Deckel vom Hamsterkäfig ist ein Stück auf, und ich passe immer auf das er geschlossen ist"
"Ravi warst du etwas an meinem Hamster?"
"Nein, ich war gar nicht in deinem Zimmer, das kannst du mir glauben. Genau so habe auch ich nicht ein Heft auf den Fußboden geschmissen " Oh je, das war vielleicht Aufregung pur, kann ich euch sagen.
Nachdem Aron den Deckel seines Hamsterkäfig geschlossen hatte, widmete er sich seinen Hausaufgaben. Ravi übte in seiner Fibel lesen unter den wachsamen Blicken von Mama Bella. Heute war eine neue Seite dran. Da huschte etwas weiches Felliges an Ravis Fuß entlang. Er erschrak und schaute gleich nach. Mama schau mal, der Hamster sitzt unter der Coach. Schnell schloss Mama Bella die Tür zum Flur und rief zuvor Aron ins Wohnzimmer. Vorsichtig fingen sie den Hamster wieder ein und setzten ihn in den Käfig. Na du Ausreißer, das machst du mir bitte nie wieder, ermahnte ihn Aron.
Wann sich die Wichtel bemerkbar machen, erfährt ihr vielleicht schon morgen.
© Petra-Josephine