Dreizehntes Adventstürchen
Nachdem es mucksmäuschen still in der Wohnung wurde und sich alle gebettet hatten. Kamen die Wichtel aus ihrem Domizil und ließen es sich gut gehen. Tranken die Milch, welche Aron ihnen bereitgestellt hatte und ließen sich das Ofengemüse, welches Ravi ihnen auf die Teller platzierte munden. Das schmeckte so köstlich, dass sie am liebsten noch etwas davon hätten. Doch in der Küche fanden sie nur leere Töpfe. Selbst im Kühlschrank war nichts mehr von dieser Köstlichkeit zu finden. Dafür fanden sie etwas anderes, das ihnen auf die Idee brachte für einen herrlichen Streich für die Kids.
Sie machten sich sofort an die Arbeit und setzten ihre ausgeheckte Idee in die Tat um. Dazu mussten sie von der Küche ins Bad gehen. Dann von dem Bad wiederum in die Küche. Es verlief Reibungslos und ihre Vorfreude machte sie glücklich. Schließlich haben sie ja noch einiges Aufzuholen, durch ihr verspätetes eintreffen bei Aron und Ravi.
Sie nahmen das Feuerholz und verschwanden hinter die Wichteltür als es schon langsam hell wurde. Ein lauter Aufschrei war hinter der Wichteltür zu vernehmen. Danach eilte der Wichtel Kalle in die Küche und schnappte sich die Schere um sich von den Papiertaschentücher aus der dort stehenden Box etwas für sein Wichtelfreund Niko zu stibitzen. Hinterließ ein Chaos in der Küche, da er schon die ersten Schritte einer Menschlichen Gestalt vernahm. Er plauzte die Wichteltür mehr zu als das er diese schloss. Es ist zum Glück noch einmal gut gegangen. Er wurde nicht gesichtet. Doch sein Herz rutschte fast in die Hose und er gleitet von Innen an die Wichteltür auf den Boden. Dort beruhigte er sich erst einmal vom Schreck fast entdeckt worden zu sein. Er war noch ein klein wenig benommen da rief Niko schon nach ihm wo er den nur bliebt. Er atmete noch ein paar mal durch und brachte Niko zur Erlösung das Papier, welches er dringend benötigte um sich nach dem Geschäft zu befreien. Wenn heute unser Gepäck nicht an kommt sehe ich einer schwierigen Zeit entgegen. Stellte Niko der sichtlich erlöst war fest. Wir haben doch immer eine Lösung gefunden, tröstete Kalle seinen Freund. Wir schreiben einen Brief. Haben doch noch etwas vom Papier und den Stift dort auf den Boden zu liegen, gesagt getan. So schrieben sie einen weiteren Brief an die Kids.
Lieber Aron, lieber Ravi,
Da unser Gepäck immer noch nicht angekommen ist benötigen wir dringend Toilettenpapier. Könnt ihr uns bitte etwas besorgen? Es tut uns Leid für das Papierchaos in der Küche. Doch unser einer muss ja schließlich auch mal sein großes Geschäft machen. Danke für euer Feuerholz so können wir es uns schön muckelig warm machen.
Eure Wichtel Kalle und Niko
An manchen Tagen huschen beide Kids fast gleichzeitig ins Bad, so geschah es auch heute. Sie rauften sich liebevoll und waren dabei ihr Zahnputzzeug vor zu bereiten um sich ihre Zähne zu putzen. Doch was sie hier entdeckten verschlug ihnen doch glatt die Sprachen.
Just in diesem Moment rief Mama Bella schon aus der Küche „Wie schaut das hier den aus um Himmels Willen wer war den hier am Werk.“ Aron und Ravi eilten in die Küche um nach zu schauen was dort weiteres passiert ist. „Das können nur die Wichtel gewesen sein“ stellte Ravi stolz fest und lief weiter spontan zur Wichteltür. Schaut hier ist ein Brief für uns. Aron lies seinen Bruder die Überschrift vorlesen und las ihm den Rest vor.
Jedoch was die Wichtel im Bad angestellt haben, erfährt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
Dreizehntes Adventstürchen
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