Adventskalender 2024
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Neunzehntes Adventstürchen
Gemeinsam fanden Ravi und Aron ein gutes Versteck, um ihr gebasteltes Geheimnis bis zum heiligen Abend unentdeckt zu bewahren.
Helle Aufregung gab es bei den Wichtel Kalle und Niko. Sie waren sich sicher es mit eingepackt zu haben. Denn Kalle bat extra im Wichtelbüro um eine Kopie dieses Rezeptes. Da sie auf keinen Fall das komplette Wichtel Backbuch einpacken wollten. Wovon es nur eine begrenzte Anzahl in der Wichtel Bibliothek gab. Sie suchten schon im September gemeinsam mit einer Wichtelfreundin nach passende Rezepte zum Weihnachtsfest. Darunter war unter anderem das Rezept vom Baumkuchen. Welches nun unauffindbar war. Nachdem sie alles gemeinsam zwei mal durchsuchten, kamen sie endlich auf die Idee wie sie doch noch das Rezept in kurzer Zeit ausfindig machen können. Die Tage bis zum Fest sind gezählt und sie müssen schließlich noch alle Zutaten besorgen.
Nachdem alles still und Menschenleer in der Wohnung war, legten sich sich die Telefonnummer bereit, um ihre Freundin Wichteline Edda zu kontaktieren. Niko saß bereits am Tisch mit einem Stift und einem Blatt Papier vor sich liegend. Damit er sofort die Zutaten mitschreiben kann. Kalle wählte die Nummer von der Wichteline Edda und hoffte das sie nicht in Schwierigkeiten kommt, wegen des lauten klingeln des Wichtel Telefons. Der Ruf ging raus, einmal, zweimal ein drittes mal klingelte es. Die Spannung stieg ob sie Edda erreichen. Es klingelte das vierte mal. Dann hörten sie die wohlvertraute sanfte Stimme von Edda die gar nicht so weit von Kalle und Niko wohnte. Mit wenig Worten erklärten sie ihre Situation und Edda las ihnen die Zutaten des Rezeptes vor. Niko schrieb alles säuberlich und lesbar in der kleinen Wichtel Schrift mit.
Zutaten: 150 Gramm Marzipan Zusätzlich für den Belag
75 Gramm Milch 100 Gramm Marzipan
200 Gramm Butter 150 Gramm Blockschokolade
100 Gramm Puderzucker Aprikosenmarmelade
6 Eigelb 1 Schuss Sahne
6 Eiweiß
1 Priese Salz
100 Gramm Zucker
150 Gramm Mehl
50 Gramm Speisestärke
Sie unterhielten sich noch ein Moment und bedankten sich für die Zutatenliste. Alles andere wollte Edda ihnen in der kommenden Nacht zukommen lassen. Wie sie mit den einzelnen Zutaten einen Baumkuchen fertigen können. Niko steckte die Liste der Zutaten in Mama Bellas Einkaufskorb in der Hoffnung das sie alles mit beim nächsten Einkauf besorgen kann. Dazu sprach er eine Zauberformel die keine Menschenseele je hören konnte und dennoch kam der Auftrag in Mama Bellas Ohr an.
Nachdem sie alles wieder auf die Reihe gebracht haben, legten sie sich die Weihnachtsdekoration hinter der Wichteltür bereit. Schließlich mögen nicht nur Wichtel eine weihnachtlicher Stimmung in ihrem Domizil pünktlich zum Weihnachtsfest.
Wie jeden Abend stand Aron und Ravi vor der Wichteltür und schauten sich dort gemütlich um. Mama Bella und Papa Silas standen unweit der Wohnzimmertür und beobachteten ihre Jungs. Ravi fragte seinen Bruder: „Sag mal Aron feiern die Wichtel auch Wichtelnachten“ Aron verzog fragend sein Gesicht: „Was feiern die Wichtel auch?“
Mama Bella und Papa Silas traten ein Schritt zurück, da sie sich vor lachen kaum zurück halten konnten.
Voller Überzeugung und ganz ernst wiederholte Ravi seine Frage „Na Wichtelnachten“
Jetzt konnte auch Aron sich nicht mehr halten und musste laut lachen. „Du meinst wohl Weihnachten“
Ravi nickte nur noch zustimmend.
Ob Mama Bella alle Zutaten zur Zufriedenheit der Wichtel besorgt, erfahrt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
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Achtzehntes Adventstürchen
Es war ruhig im Haus, irgendwie zu ruhig bemerkte Mama Bella auf einmal. Sie horchte Extras noch genauer hin. Kein einziger Ton kam aus den Kinderzimmer.
Früher, so erinnerte sie sich haben die Jungs meistens Unsinn gemacht, wenn sie so ruhig waren.
Sie legte das Buch in welchem sie gerade noch gelesen hatte bei Seite. Stand auf und ging mit leise Schritte ins Kinderzimmer um einfach nach dem Rechten zu sehen. Um ein Haares breite wäre sie mit ihre Jacke an einem Stuhl hängen geblieben. Zum Glück konnte sie dies im letzten Moment noch abwenden. Sonst wäre der Stuhl zu Boden gefallen und es hätte einen lauten Knall gegeben. Sie blieb stehen und beruhigte sich kurz. Ehe sie ganz vorsichtig die Tür ein Spalt öffnete und gleichzeitig ein Schreck ihr durch die Glieder fuhr. Noch hatte sie nichts gesehen. Ihr Gewissen bremste sie rechtzeitig aus. Was ist wenn sie Weihnachtsgeschenke basteln.
Sie schlich sich wieder zurück, um die Kinder nicht zu stören. Es war die Weihnachtsmagie die Mama Bella aufhorchen ließ. Welch ein Glück, dachte sie so im Stillen, das ihr das noch eingefallen ist. Sie möchte gar nicht daran denken, wie enttäuscht die Jungs wären, wenn sie diese gestört hätte. Schließlich weihnachtet es ja schon ein paar Tage.
Erleichtert ging sie in die Küche und bereitete sich einen Bratapfel Tee. Gerade als sie den Tee aufgießen wollte, kam Aron in die Küche.
Schaute sie besorgt an und fragte zugleich "Mama, weist du, wo das Buntpapier liegt, das wir letzte Woche gemeinsam gekauft haben?"
Mama Bella goss ihren Tee fertig auf und sagte ich komm gleich.
"Nein Mama, ich möchte doch nur wissen wo du es hingelegt hast" unterbrach er sie mit einer klaren Aufforderung.
Mama schaute ihn kurz an, als ob sie bei ihm lesen könnte wo das Buntpapier liegen kann. "Ich habe es nicht verträumt Aron" erklärte sie ihrem Sohn.
"Aber wir haben es doch zusammen gekauft?"
"Ja das haben wir Aron" bestätigte sie ihm.
"Hast du das noch nicht in dein Bastelfach im Schreibtisch gelegt?"
"Nein Mama, da ist es nicht, habe schon überall nach geschaut"
"Das wird doch nicht..." und Mama Bella verstummt Mitten im Satz.
Aron lächelt sogleich "Meinst du die Wichtel brauchen auch Buntpapier? Die können es sich doch einfach zaubern"
"Ach Aron, es sich einfach nehmen wenn es da liegt ist doch viel bequemer"
Da musste beide lachen.
"Stopp warte mal Aron, wir hatten es doch beim Einkaufen in den Smiley Beutel gesteckt."
Aron schüttelte bestätigend den Kopf.
"Schau mal bitte in der Garderobe hinter die grüne Jacke, da habe ich ihn an gehangen" erinnerte sie sich.
"Hier ist er" rief Aron aus dem Flur "und hier ist auch das Buntpapier" er schnappte es sich und ward zugleich wieder ins Kinderzimmer verschwunden und schloss die Tür sofort hinter sich zu.
Mama Bella lächelte zufrieden, zum Glück habe ich die Jungs nicht gestört. Da war sie diese Weihnachtsmagie. Sie nahm sich ihre Tasse Tee und genoss den herzlichen Duft.
Doch ob Mama Bella erfährt wozu die Jungs das Buntpapier brauchten, erfährt ihr vielleicht aber nur vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
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Siebzehntes Adventstürchen
An jenem Morgen hörte keiner den Wecker der unermüdlich vor sich her klingelte. Weder Mama Bella noch Papa Silas. Auch die Kids weilten schlafend tief versunken im Traumland. Das konnten sich die Wichtel auf keinen Fall anhören. So ging Kalle zu Aron und Niko zu Ravi und kitzelten sie vorsichtig an ihren Füßen. Sie mussten natürlich auf sich selbst aufpassen, das sie keinen Stoß abbekamen und aus dem Bett geschmissen wurden. Ihr Plan funktionierte, die Kids wurden wach und weckten ihre Eltern auf. Danach huschten sie hin und her durch die Wohnung und bereiteten sich auf den Tag vor. Zum Glück ohne weitere bremsenden Vorfälle. Doch was war mit den Jacken passiert. Ravi kam nicht in seine Arm auch Aron erging es ebenfalls so. Sie hingen gefangen in ihren Jacken. Das Mama Bella ihnen zur Hilfe eilen musste um sie zu befreien. Die Steine kullerten nacheinander auf den Fußboden. Lasst sie bitte liegen sonst kommen wir heute doch noch zu spät an. Am Nachmittag haben wir mehr Zeit sie auf zu räumen. Obwohl Mama Bella immer für Ordnung und Sauberkeit in der Wohnung sorgt, machte sie hier aus Zeitgründen eine Ausnahme.
Was ist heute nur los, haben Mama Bella und Papa Silas ihren Sohn Aron wohl vergessen zu seinem heutigen elften Geburtstag zu gratulieren? Natürlich haben sie es nicht vergessen. Mama Bella stand bis weit in die Nacht in der Küche und bereitete die Köstlichkeiten zum Geburtstag vor. Legte alles bereit um das Zimmer später zu schmücken. Sicher hat sie derweil auch heut morgen den Wecker überhört. Papa Silas half ihr bei den Vorbereitungen. Doch leider war das Geburtstags Geschenk noch nicht eingetroffen. Derweil verschoben sie es auf den Nachmittag um Aron zu überraschen.
Mama Bella hatte sich heute extra frei genommen um für ihre Kids da zu sein. Nach dem Kaffee plante sie für den späten Nachmittag ein Kinobesuch.
Daheim stand ein großes Paket welches ein Nachbar entgegen genommen hatte. Der von der zu erwartenden Lieferung für Aron eingeweiht war. Mama Bella nahm es von ihm in Empfang und brachte es ins Wohnzimmer, dafür musste sie zuvor etwas Platz schaffen.
Der Tisch war liebevoll gedeckt und ein paar Luftballons zierten den Raum. Welche Ravi am liebsten sofort zum Spielen genommen hätte. Er liebte es diese zu balancieren und hin und her zu werfen. Doch noch wurde es ihm für heute untersagt. Der Kaffee und Kakao Geruch lud zum verweilen an der Kaffeetafel ein. Auf dem Tisch stand Aron sein Lieblings Schokoladenkuchen mit einer Wunschwunderkerze bestückt. Papa Silas zündete die auf dem Tisch platzierten Kerzen und die Wunderkerze an. Aron jetzt darfst du dir etwas wünschen, solange die Wunschwunderkerze leuchtet. Viele Sterne erleuchteten den Raum und Aron behielt sein Wunsch für sich, damit er auch in Erfüllung gehen kann. Dies hatte er mal von seinem Opa gelernt.
Nachdem sie gespeist hatten durfte Aron endlich das große Paket auspacken. Doch zuvor versuchte er es zu erraten. Was ihm einfach nicht gelungen war. Es folgte nur ein Kopfschütteln der Eltern. Also bleib ihn nichts weiter übrig als das Geheimnis zu lüften. Seine Augen leuchteten vor Freude als er den Inhalt freigelegt hatte. Papa Silas baute das Geschenk zusammen und Aron nahm sofort Platz auf seinem neuen gepolsterten Schreibtischstuhl. Sein jetziger ist ihm langsam zu klein geworden. Der sitzt sich echt Klasse da mag man gar nicht mehr aufstehen. Verkündete Aron sichtlich zufrieden. „Dann magst du wohl heute nicht mit ins Kino zu gehen?“ fragte Papa Silas. “Oh doch gern“ und schon machten sie sich gemeinsam auf den Weg ins Kino.
Von den Wichtel bekam Aron natürlich auch persönliche Geburtstagsglückwünsche.
Warum Aron und Ravi am nächsten Tag so still sind, erfahrt ihr vielleicht morgen.
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Sechzehntes Adventstürchen
Mitten in der Nacht klingelte es an der Eingangstür. Jedoch nicht wie gewöhnlich diesen Klingelton konnten nur die Wichtel hören und wahrnehmen. Es war eine Wichtel Eilposten aus dem Wichtelland. Eine für die Wichtel viel zu schwere Holztruhe befand sich vor der Wohnungs Eingangstür. Diese konnten sie nur mit Hilfe von silbernen Zauberpulver in die Wohnung bewegen. Niko war überglücklich als er im sanften Licht die Truhe erkannte. Denn darin befanden sich die Buchstaben welche er extra im Wichtelshop für Ravi und seinem Bruder Aron bestellt hatte. Überall suchte er nach ihnen und fand sie damals einfach nicht. Wo hatten sie sich nur die ganze Zeit versteckt? Egal sie sind jetzt da und bleiben auch gleich hier stehen. Dafür war Niko sofort bereit. In den Umzugskartons suchte er nach zwei Würfel und legte sie vor die Holzschatulle. Dann setzte er sich an den Wichtelschreibtisch und schrieb säuberlich das ABC nacheinander für Ravi auf.
A_B_C_D_E_F_G_H_I_J_K_L_M_N_O_P_Q_R_S_T_U_V_W_X_Y_Z
So das er darauf später einzelne Buchstaben platzieren kann. Dann schrieb er gemeinsam mit Kalle eine Botschaft für Aron und Ravi.
Hallöchen lieber Aron, lieber Ravi,
Weihnachten ist nun nicht mehr weit und wir haben euch ein ganz besonderes Geschenk aus dem Wichtelland mitgebracht. In der Truhe befinden sich Buchstaben des ABC.
ABC Würfelspiel
Ihr könnt es mit vier Personen gemeinsam spielen. Legt dazu alle Buchstaben aufgedeckt auf den Tisch und nehmt euch einen Würfel zur Hand. Der Jüngste fängt an zu würfeln. Die Anzahl der Punkte ist gleich jene Zahl an Buchstaben die vom bereit gelegtem Haufen aus der Mitte des Tisches genommen werden darf. Bei einer Sechs wird natürlich noch einmal gewürfelt. Legt vor euch das ABC der Reihe nach sichtbar aus. Wer zuerst das ABC vor sich vollständig ausgelegt hat, hat gewonnen. Doch jetzt würfelt er für den anderen Spieler mit und unterstützt ihn ebenfalls dessen ABC zu vervollständigen. Ravi keine Angst, da du das ABC noch nicht kannst. Dafür haben wir dir ein vollständigen ABC vorgedruckt, das du vor dir auslegen kannst. Lege auf jeden gedruckten Buchstaben einen passenden aus der Mitte. Jedoch immer nur so viele, wie du gewürfelt hast. Viel Glück wünschen wir euch beim ABC Buchstabenspiel.
Wir haben es schon mehrmals gespielt und hatten immer Spaß und Freude dabei. Vieleicht ladet ihr eure Eltern mit ein, dann macht es gleich doppelt Spaß.
Eure Wichtel Kalle und Niko
Natürlich blieb es in dieser Nacht nicht nur dabei den Brief für Aron und Ravi zu schreiben. Sie waren auch schwer beschäftigt die Ärmel der Jacken von den Kids mit Hilfe von einer Klammer zu verschließen. Um anschließend die Ärmel mit Legosteine zu füllen. Sie liefen bis in den Morgen vom Kinderzimmer in den Flur und vom Flur ins Kinderzimmer. Zuviel konnte sich nun nicht auf einmal tragen. Die Gefahr war viel zu groß, das einer wach wird wenn die Steine durch den Raum kullern. Einmal stolperte Niko fast über seine Eigene Füße, bei jener Tour wo er ein paar Steine zu viel trug. Er schwankte hin und her hatte große Mühe standhaft zu bleiben. Da kam Kalle ihm schon zur Hilfe und fing ihn ab, kaum zu glauben wenn die Steine Kreuz und Quer durch den Flur gekullert wären.
Ob die Kids zu spät zur Schule kommen wegen der verstopften Jackenärmel, erfahrt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
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Fünfzehntes Adventstürchen
Da kam vielleicht Stimmung in die Wohnung und von der Stille des Vormittages ward kein bisschen mehr vorhanden. Jeder hatte etwas zu berichten. Aus der Küche klapperte es, da Mama Bella das Geschirr zum Kaffee vorbereitete und den Einkauf nebenbei einräumte. Papa Silas ging mit dem Staubsauger durch alle Räume, da am Morgen die Kids ihren Sand auf den Boden aus ihre Schuhe ausschütteten und die Wichtel eine Freude hatten damit Konfetti durch alle Räume zu spielen. Zum Glück war das freudige Lachen der Wichtel durch das brummen des Staubsaugers nicht zu hören.
Nachdem jeder seine Arbeit erledigt hatte, saßen sie gemeinsam am Tisch und jeder berichtete von ihren Tageserlebnissen. Doch plötzlich stand Aron auf und lief zur Wichteltür. Er dachte an die Bitte ihnen Toilettenpapier zu besorgen. Zum Glück stand dort die Palette mit den Umzugskartons. Vorsichtig öffnete er sie und schaute hinein. Zuerst entdeckte er Mehl und ein Brett sowie eine Teigrolle. In einem anderen Karton fand er einzelne kleine Rollen und ein Paket mit Minirollen von Toilettenpapier. Ein Schrank befand sich ebenfalls auf der Palette. Aron zog sich nachdem der Tisch abgeräumt war zurück in sein Kinderzimmer um die Hausaufgaben für die nächsten Tage zu erledigen.
In Ravis Hausaufgabenheft war kein Eintrag, so das er nur das tägliche lesen zu erfüllen hatte. Danach hatte er frei und wusste schon ganz genau, was er dann machen möchte. Denn er wollte unbedingt für das Rentier eine Unterkunft bauen. Noch musste er etwas warten bis Mama Bella in der Küche alles erledigt hatte. Doch er musste noch ein bisschen länger warten, da die Waschmaschine einen leeren Magen hatte und gefüllt werden wollte. Mama Bella erklärte ihnen ungeduldigen Sohn, oder willst du mit schmutzigen Sachen in die Schule gehen. Eigentlich war es Ravi egal, Hauptsache es waren seine Lieblingssachen welche er anziehen konnte. Denn da gab es eine Hose in seinem Schrank die er überhaupt nicht mochte. Sie war so unbequem, darin konnte er nie der erste sein beim Rennen. Er hatte das Gefühl das in ihr eine Bremse eingenäht ist. Der Stoff war einfach unbeweglich und schmiegte sich nicht so an seine Haut wie seine blaue Lieblingshose. Mit ihr würde er sogar schlafen gehen, wenn da nicht die mahnenden Worte von Mama Bella wären. Nachdem die Waschmaschine zu waschen anfing, nahm sich Mama Bella Zeit für Ravi. Sie hörte sich die neue Seite aus der Fibel an, welche sie heute gemeinsam in der Schule angefangen hatten. Ein klein wenig musste Mama Bella ihn behilflich beim lesen bestehen. Danach verschwand die Fibel in den Ranzen und Ravi war voll in seinem Element um ein Gehege für das Rentier zu bauen.
Hinter der Wichteltür lauschten Kalle und Niko was das nur für ein Geräusch sein kann welches dort aus dem Kinderzimmer kam. Es war ihnen wohl vertraut und doch fiel es ihnen einfach nicht ein. Zu gern wären sie jetzt in einem Versteck im sein Zimmer doch so einfach ging es nun mal nicht durch die Wohnung zu gelangen ohne erwischt zu werden. So übten sie sich in Geduld um im der folgenden Nacht auf die Pirsch zu gehen. Natürlich galt ihr Interesse einen weiteren Schabernack für die Kits zu gestalten.
Was sich die Wichtel diesmal ausheckten, erfahrt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine