Adventskalender 2025
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Neunzehntes Adventstürchen
Die Kinder weilten schon im Land der Träume und der Wichtel Lasse werkelte noch mit seinen Vorbereitungen hinter seiner Wichteltür. Als sich zwei Beine auf warme dunkelblauen Socken auf die Pirsch begaben. In der Küche zum stehen kamen und anschließend jede einzelne Küchenschranktür öffnete und mit einer Taschenlampe hinein leuchtete. Sicherlich suchen er etwas ganz bestimmtes.
Tom zuckte zusammen als er eine Hand in seinem Rücken spürte. Drehte sich vorsichtig um und lächelte erleichtert. „Ach du bist es.“
„Wen hast du den erwartet?“ kam es prompt von Tom holte tief Luft und atmete sie erst einmal kräftig aus. Bist du die Maus auf zwei Beinen, die die Plätzchen aus der Dose vernichtet?
„Na sag mal für wen hältst du mich denn? Was kann ich den dafür das du deine Plätzchen mit Magnetpulver gebacken hast“
„Wie bitte Magnetpulver? Die Ausrede habe ich ja noch nie gehört.“ antwortete Carina, Tom´s Ehefrau.
„Was kann ich den dafür das sie soooo... gut schmecken, das man gar nicht aufhören kann“ gab Tom ihr zu verstehen. „Das fatale an der ganzen Sache ist, das Rezept ist spurlos verschwunden“ Carina versuchte sich zu beruhigen und zeigte auf die Pinnwand. „Genau dort habe ich es aufgehängt, weil ich noch ein paar nach backen wollte. Tom hast du es irgendwo liegen gesehen?“
Tom zog seine Schultern hoch und schüttelte seinen Kopf. „Tut mir Leid, ich habe es nirgends gesehen“
Komm jetzt bitte ins Bett ich muss früh aufstehen und eben andere Plätzchen backen. „Andere? Niemals, noch leckere als diese aus der Dose mit dem Magnetpulver habe ich noch nie gegessen“ „Höre endlich auf mit deinem Magnetpulver. Das gibt es doch gar nicht.“ Sie verschwanden fast Zeitnah hinter die Tür des Schlafzimmers.
Na endlich sind sie verschwunden, Lasse wartete noch einen kleinen Moment ab und begann sein Tageswerk. Zuerst legte er das Rezept von den super leckeren Wichtel Butterplätzchen hin. Mischte alle Zutaten wie beschrieben zusammen und knetete den Teig. Rollte ihn nach der Ruhezeit aus und nahm seine kleine Plätzchen Formen tauchte sie kurz ins Mehl und füllte das Backblech Reihe für Reihe mit den leckeren Wichtel Butterplätzchen. Dann schob er sie für zehn Minuten in den Ofen kontrollierte ob sie braun genug waren und holte sie vorsichtig aus den Ofen. Oh wie sie dufteten. Na hoffentlich wird keiner Wach davon. Lasse räumte alles in Windeseile wieder auf. Spickte sein Rezept an die Pinnwand und stellte die reichlich gefüllte Plätzchenschüssel auf den Frühstückstisch.
Mama Carina entdeckte sie zuerst und sagte „Wir haben wohl Heinzelmännchen daheim, Dankeschön“
Sie entdeckte das neue Rezept an der Pinnwand. Nahm es kurz ab uns betrachtete die Zutaten. Das kann doch nicht war sein, das ist nicht mein gesuchtes Rezept, aber die Angaben sind Identisch so weit ich mich erinnern kann. Ein weiteres Danke schalte in den Raum.
Wichtelstarke Butterplätzchen
Das Grundrezept gibt die Möglichkeit durch drei Extra-Zutaten zwei verschiedene Teige zu fertigen. Einen hellen und einen dunklen Teig.
Heller Teig
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125g Butter
1 Ei
250g Mehl
1 Tel. Backpulver
Dunkler Teig
+1 EL Backkakao
+15g Zucker
+1 EL Milch
Zubereitungsschritte
1. Butter und Zucker: Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren.
2. Ei hinzufügen: Das Ei unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
3. Trockene Zutaten: Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben.
4. Teig kneten: Alles zu einem glatten Teig kneten. Falls es zu klebrig ist kurz kalt stellen.
5. Ausrollen und Formen: Den Teig auf eine bemehlte Fläche ausrollen (ca.3-5 mm dick) und Plätzchen ausstechen.
Backen bei 180°Ober/Unterhitze ca. 8-10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
Guten Appetit wünschen die Wichtel
Weihnachten ist erst mal Plätzchenmäßig gerettet. Ob wir Morgen den Wichtel Laurenz begegnen erfaht ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
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Achtzehntes Adventstürchen
Auf einmal gab es ein lautstarkes Geräusch und Gustav saß wieder kerzengerade in seinem Schaukelstuhl. Sein Fernrohr lag neben ihm auf seinem kleinen runden Beistelltischchen. In der rechten Hand tropfte der letzte Rest des Tees heraus. In seinem Ofen war ein Stück Holz nachgerutscht, was sich zuvor etwas verklemmt hatte. Nach dem er seine Tasse beiseite gestellt und die Teetropfen beseitigt hatte. War er wieder putzmunter.
Sind wirklich nur noch sieben Tage bis zum heiligen Abend? Oma kontrollierte noch einmal alle Vorräte zum Weihnachtsfest und hob die leicht gewordene Plätzchendose hoch, um hinein zu schauen damit sie zum Weihnachtsfest und die Feiertage ausreichen. Ihr blieb doch glatt fast das Herz stehen. Sie schaute sich um und unter dem Schrank ob sich vielleicht Mäuse im Raum eingenistet haben. Es war nichts auffälliges zu entdecken. Sie drehte die Plätzchendose in alle Richtungen, sie war vollkommen in Ordnung. Sie hatte kein Loch und auch der Deckel war keineswegs beschädigt. „Ich muss wohl zweibeinige Mäuse hier im Haus haben“ sprach sie mehr zu sich selbst. So kann das nicht bleiben wenn die zweibeinigen Mäuse sich weiter so ran halten ist am heiligen Abend die Dose leer. Nein das gehen auf keinen Fall.
So entschloss sie sich spontan noch ein paar Plätzchen zu backen. Sie prüfte zuerst ihre Vorräte und stellte sich alles bereit, was sie dafür benötigte. Sie fand eine angefangene Tüte Zucker und eine volle und eine halbvolle Mehltüte. Im Kühlschrank waren noch drei Stück Butter, das war sie sich sicher. Doch wo habe ich nur mein Rezeptbuch gelassen mit den leckeren Butterplätzchen. Das kann doch jetzt nicht daran scheitern. Sie schaute überall nach, wo sie auch schaute es war W wie weck und G wie ganz weg. Sie schaute auf die Uhr jetzt ist es eh zu spät um anzufangen. Denn sie hatte noch einen dringenden Termin wahrzunehmen. Sie atmetet noch einmal tief durch und musste es so hinnehmen wie es eben war.
Vorsichtshalber nahm sie die Plätzchendose zur Hand und versteckte sie ganz tief in den Schrank hinter all die Utensilien, welche sie zum Backen brauchte. Hier findet sie keiner glaubte sie zu hoffen.
Der Termin nahm so viel Zeit in Anspruch, dass sie am heutigen Tag weder zum backen noch dazu kam das Rezept doch noch zu finden.
Wird die zweibeinige Maus auf Pirsch gehen und die Plätzchendose ausfindig machen? Oder mit leeren Magen und einen Plätzchen Appetit schlafen gehen müssen. Vieleicht erfahrt ihr es morgen.
© Petra-Josephine
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Siebzehntes Adventstürchen
Der winterliche Tee, aus frischen Tannengrün Nadeln bereitete sich duftend im Raum. Welchen Gustav aus der Thermoskanne in seiner Tasse aufgoss. Dieser dampfte vor sich hin. Dass das Fernglas keine klare Sicht freigab. Er zog sein Putztuch aus der Hülle des Fernglases und befreite die Linse vom Wasserdampf. Nun versuchte er es erneut eine andere Familie mit einem Wichtel der Wohnung ins Visier zu nehmen. „Wenn haben wir den da, das ist ja unser Wichtel Harry beim fünfjährigen Winne.“ sprach er vor sich hin.
Papa Pit und Mama Janni saßen auf der Couch und unterhielten sich ganz stolz über ihren Sohn, der im Kinderzimmer an seinem Schreibtisch saß und für seine Eltern ein wunderschönes Weihnachtsbild malte. Mit ganz vielen bunten Farben. Er hat doch tatsächlich seine anfängliche Scheu des Fahrradfahren lernen überwunden. Das Fahrrad ist leuchtend rot und hat eine Flamme auf den Rahmen. Die Winne unterstützt jeden Tag ein bisschen mutiger und gleichzeitig auch sicherer auf seinem neuen roten Fahrrad sich zu fühlen. Schließlich wird Mut ja auch belohnt. Nun kann er schon richtig gut Fahrrad fahren, dass er im nächsten Frühling seine erste eigene Radtour mit einem Picknick im Wald unternehmen kann. Natürlich nur unter den wachsamen Augen von Papa Pit und Mama Janni.
Diese Unterhaltung lauschte ganz still und unsichtbar Wichtel Harry. Wann bin ich eigentlich das letzte mal Fahrrad gefahren überlegte sich Harry kurz. Ich werde es doch glatt heut Nacht probieren ob ich es noch kann. Natürlich kann ich das noch, bestärkte er sich selbst. Danach holte er sein rotes Wichtel Fahrrad hervor. Stibitzte sich unbemerkt ein paar Bausteine aus Winnes Kinderzimmer und baute sich ein Parcours mit diesen Bausteinen mitten durch den Flur auf. In der folgenden Nacht übte Harry immer wieder um die Bausteine herum Slalom zu fahren. Nachdem er gleich am Anfang einmal fast vom Fahrrad gefallen war, bemerkte er sofort das er etwas ganz wichtiges vergessen hatte. Denn auch Wichtel müssen auf ihre Gesundheit achten. Natürlich nur mit der passenden Ausrüstung. Schnell bemerkte Harry, dass er ein klein wenig aus der Übung geraten war. Denn die Balance und das Gleichgewicht auf dem Fahrrad zu halten war gar nicht so einfach. Nach dem er es einmal doch nicht rechtzeitig geschafft hatte zu bremsen, sprang er von seinem Fahrrad und landete haarscharf an der Wand vorbei. Zum Glück habe ich doch noch mein Wichtel Sturzhelm aufgesetzt, tröstete er sich selbst. Wer will schon auf die wundervollste Zeit des Jahres verzichten. Wenn es so schön überall leuchtet, glitzert, duftet und weihnachtet. Vor allen mit Winne gemeinsam Spaß haben und in seinem Bett versteck spielen. Denn das hat Winne am liebsten, sich verstecken und warten bis Mama Janni oder Papa Pit ihn findet.
Dem Wichtel ältesten Gustav fielen langsam die Augen zu, just in jenem Moment, als er seine Teetasse in der rechten Hand hielt. Ob er sie fallen ließ oder noch rechtzeitig erwachte erfahrt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine
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Sechzehntes Adventstürchen
Die Kerzen auf Gustavs Adventskranz waren schon ganz schön klein geworden. Doch das Leuchten in seinen Augen war wie eh und je strahlend. Er verspürte in sich, dass es an der Zeit war, sein Fernrohr auszupacken und zuerst bei der Wichteline Frieda vorbeizuschauen. Dies geschah in jenem Moment, als sie alle im Trockenraum versammelt waren und die Kinder im weißen Iglu. saßen und dem Märchen lauschten welches ihnen vorgelesen wurde.
So ist es recht Frieda, das ist Weihnachten. Zufrieden schaute er noch einen Augenblick zu, bevor er sein Fernrohr zu den anderen Wichteln wendete.
Frieda hatte sich ganz oben in einem Hohlraum einer Rolle des weißen Goldes versteckt und lauschte ebenfalls der Geschichte zu. Sie wusste schon ganz genau was sie in der nächsten Nacht mit etwas Zauberpulver am Iglu. verändern nein verschönern möchte.
In der darauffolgenden Nacht, es war schon die erste Stunde des neuen Tages. Verdunkelte die Wichteline Frieda zuerst die kleinen Kellerfenster, damit sie keiner belauschen konnte. Eine Straßenlampe nahm dem Kellerraum seine Dunkelheit. Mit etwas Zauberpulver, nur ein paar Krümelchen sprach Frieda folgendes Zauberspruch: „Licht Lichterglanz bring dem Iglu. seinen besonderen Glanz. Gib ihn ein ganz besonderen Schein, all die Kinder mögen glücklich sein.“ Nach ein paar Atemzüge leuchtete der Iglu. im warmen weißen Licht. Eine Lichterkette fand in einzelne nach Innen gezogenen Rollen Halt. Es war so gemütlich, dass die Wichteline Frieda ihre täglichen Jogaübungen darin gleich ausübte. Die warmen Decken, welche noch auf den Boden lagen gaben dem Iglu. ein zusätzliches Wohlgefühl. Nach dem sie sich fit und aufgetankt fühlte verschwand sie wieder in ihren Domizil. Denn es wurde auch hier langsam an der Zeit es weihnachtlich zu dekorieren. So stellte sie ihr kleinen Tannenbaum mit der roten Kugel auf der Spitze auf, der ihr immer an die Geschichte von Rudolph mit der roten Nase erinnerte. Dies ist Friedas Lieblingsgeschichte, die sie mindestens ein mal jedes Weihnachten in ihrem Weihnachtsbuch liest und wenn sie Glück hat den Film auch bei ihren Felix schauen kann. Natürlich nur so das er es nie bemerkt.
Nachdem Felix und die Kinder von der Schule daheim angekommen waren und sich gestärkt hatten. Die Schulaufgaben erledigt waren, nahmen sie sich ihr Lieblingskartenspiel und verschwanden nach und nach in den Keller zu ihrem Iglu. Der nach Absprache bis ins ersten Wochenende des neuen Jahres stehen bleiben darf. Wenn keine Rolle dieses weißen Goldes vorher benötigt wird. Da noch ein großes Paket verschlossen im Nebenraum stand konnten die Kinder sicher sein, das sie ihr selbst gebautes Iglu. bis dahin bedenkenlos genießen können. Sie staunten nicht schlecht, als sie ihrem Iglu. so wunderschön erleuchtet sahen.
Wenn Gustav als nächstes durch sein Fernrohr besucht, erfahrt ihr sicherlich schon morgen.
© Petra-Josephine
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Fünfzehntes Adventstürchen
Oma und Opa der Familie Nimmerfroh blieben im Wohnzimmer und achteten auf die brennenden Kerzen. Die Anderen verteilten sich um die Kinder ausfindig zu machen. Stopp seit mal alle bitte ganz still, ich glaub ich höre sie und weiß wo sie sind. Felix Mutter öffnete die Kellertür und sie konnten ihre Kinder lachen hören.
Felix war der Erste der die Spur von der Wichtelline Frieda entdeckt hatte und dieser nachging. So schnell er konnte beseitigte er ihre Spur unbemerkt, um im passenden Moment mit seinen Freunden gemeinsam den Goldschatz zu bergen. Neben den Raum in dem der Schatz verborgen war, befand sich der große Trockenraum in dem die Wäsche an Regentagen zum Trocknen aufgehängt wurde.
Heute war er perfekt um ihren Spaß zu haben. Sie holten sich einen beachtlichen Teil des Goldschatzes in den Trockenraum. Bauten sich davon eine halbhohe Mauer auf. Teilten sich in zwei Gruppen bewarfen sich mit dem was sie geborgen hatten. Nachdem jeder einmal getroffen wurde, teilten sie sich den Rest der Mauer auf. Stellten eine große Schüssel mitten in den Raum und wer als erster all seine Schätze dort hinein getroffen und geworfen hat wurde Sieger. Sie fanden immer wieder neue Spielmöglichkeiten mit einhundert Prozent Spaßfaktor. Sie platzierten ihren Fund im Raum und liefen gerade Slalom durch den Trockenraum und hatten so viel Spaß und Freude, dass sie gar nicht bemerkten wie sie beobachtet wurden. Nach weitere fünf Minuten wollten sie sich noch weitere Schätze Bergen und sich ein Iglu bauen und darin verstecken. Felix rannte als erster los und direkt in Papas Arme der ihn auffing und umarmte.
Wo habt ihr die den alle her? Das sind ja Unmengen an weißen Gold. Den Goldschatz hat Frieda entdeckt und uns ein Zeichen gegeben. Gab Felix zu verstehen und zeigte das Versteck des weißen Goldes. Einige ungeöffnete Pakete stapelten sich hinter einem Schrank.
Der Schlüssel fehlt doch schon eine Ewigkeiten, wie habt ihr den die Tür geöffnet? Ich sagte doch, das war Frieda verteidigte sich Felix. Die Tür stand offen, als ich ihrer Spur gestern folgte.
Nun kommt erst mal alle zu Tisch, sonst wird unser Kaffee und euer Kakao noch kalt. Gemeinsam saßen sie kurze Zeit darauf an der Kaffeetafel. Berichteten von dem geborgenen weißen Gold und Oma und Opa schauten sich verstohlen an. Denn sie hatten vor einer längeren Zeit diesen Vorrat angelegt, um die gesamte Familie zu versorgen. Seltsam das sich keiner gewundert hatte, dass das weiße Gold nie im Bad und Gästetoilette aus ging. Ganz geschickt füllten die Beide dies unauffällig immer wieder gleich auf.
Nach dem Kaffee trinken bauten sie im Keller gemeinsam ein Iglu aus dem weißen Gold und Oma brachte warme Decken, setzte sich auf ein Hocker vor dem Iglu und las Weinachtgeschichten vor.
Das war eines der schönsten gemeinsamen Adventstage in diesem Jahr der Familie Nimmerfroh.
Was der Wichtel Gustav zu all dem Geschehen des weißen Goldes meint, erfahrt ihr vielleicht morgen.
© Petra-Josephine