Einundzwanzigstes Adventstürchen
Auch in der letzte Nacht hat es im Norden weiter geschneit, das Gustav kaum seine Tür öffnen konnte um aus seinem Haus zu kommen. Na zum Glück hat er seit dem er nicht mehr so fit ist sich im Vorflur einen reichlichen Vorrat bereit gelegt um genau für solche Wetterlagen gewappnet zu sein.
Sehnsüchtig schauen die Kinder jeden Morgen aus dem Fenster nach der weißen Pracht, die scheinbar auch in diesem Jahr nicht bis ins Flachland reicht. So prophezeite es jedenfalls der Wetterbericht im Fernseher, wie es Emma und Hanna mitbekommen haben. Weihnachten ohne Schnee ist schon eine große Herausforderung für die Rentiere und den Weihnachtsmann. Ob er sich langsam Räder an seinem Schlitten für Notfälle gebaut hat? Und denn weiten Weg auch ohne Schnee bewältigen wird? Wenn wenigstes etwas Wind wehen würde, damit die Schneewolken bis ins Flachland geschoben werden. Doch ganz so einfach geht das nun auch wieder nicht. Dazu fehlen dann wieder die kalte Temperatur, welche dazu führen das es schneien kann. Emma und ihre Freundin Hanna machten sich ihre eigenen Gedanken, wie können wir nur den Weihnachtsmann helfen, das er seinen beladenen Schlitten von Haus zu Haus rodeln kann.
„Mensch Hanne, im Flachland kann der Weihnachtsmann doch nicht rodel, da ziehen doch die Rentiere den Schlitten.“ erklärt Emma ihre Freundin der eine leichte röte ihr Gesicht färbt. Sie machen sich Beide weiter ihre Gedanke.
„Da muss doch was zu machen sein“ erklärt Hanna ihre Freundin.
„Wir können ja unseren Wichtel Ida und Emmi bitten das er Schnee zaubert“ kam es von Emma
„Und wenn jedes Kind ihren Wichtel bittet, kommt der Schnee überall an“ fand jetzt auch Hanna.
„Du glaubst doch nicht das Paul aus dem Nachtbarhaus, dabei mitmacht“ kam es von Emma „Der sagt doch wieder das ist nur Mädchenkram, soll er doch mit einem Ufo kommen, Hauptsache Paul bekommt sein Weihnachtsgeschenk“. Die beide Freundinnen kamen einfach nicht weiter, so sehr sie sich auch den Schnee nicht nur für den Weihnachtsmann herbei sehnten.
So beschlossen sie einen letzten Versuch, sie malten gemeinsam einen Wunschzettel. Falteten ihn zusammen und auf der Vorderseite schrieb Hanna mit großen Buchstaben AN daneben malte Emma einen kräftigen Weihnachtsmann. Da sie die bessere im malen war. Dann gaben sie nach und nach ein Kuss auf ihr Werk und schoben es in den Briefkasten, der unweit vom Kindergarten stand. Fast unbemerkt der Eltern. Ob er beim Weihnachtsmann ankommt? So ohne genaue Adresse, wie Straße und Hausnummer und Wohnort? Jeder weiß das es den Weihnachtsmann gibt, doch die ganz genaue Adresse kennt keiner. Schließlich ist es der Weihnachtsmann und er bleibt nun mal allwissend. Vielleicht liegt es ja daran das er überall sein kann.
Leise rieselt der Schnee, nur wann und wo ist es so weit in der Winterzeit. Ob wir es morgen erfahren?
© Petra-Josephine